Kardinalität und Rollen
Für jeden Datensatz-Typ ist eine Standardverknüpfung möglich, ohne dass Sie eine eigene Verknüpfungsart anlegen müssen. Diese Standardverknüpfung ist von der Kardinalität m:n.
Mithilfe von Kardinalitäten und Rollen legen Sie individuelle Einstellungen für Verknüpfungsarten fest.
Kardinalität
Durch die Angabe der Kardinalität bestimmen Sie, wie viele Datensätze mit der entsprechenden Verknüpfungsart verknüpft werden können. Dabei können Sie für den Ausgangsdatensatz-Typ und für den Zieldatensatz-Typ unterschiedliche Werte wählen.
Mögliche Kardinalitäten: 1:1, 1:n, m:1, m:n und m:n nur eine Rolle.
Rollen
Mit den Rollen beschreiben Sie, wofür die Verknüpfungsart dient. Sie können für jede eigene Verknüpfungsart mehrere Rolleneinträge anlegen.
Ein Rolleneintrag besteht in den meisten Fällen aus einem Rollenpaar, also einer Rolle für den Ausgangsdatensatz-Typ und einer Rolle für den Zieldatensatz-Typ. Nur bei der Kardinalität m:n nur eine Rolle ist nur eine Rolle pro Rolleneintrag möglich.
Kombination aus Kardinalität und Rolle
1:1
Eine Verknüpfungsart mit der Kardinalität 1:1 ist geeignet, um eine eindeutige Beziehung zwischen zwei Datensätzen darzustellen.
Verknüpfungsarten mit der Kardinalität 1:1 können in einem Datensatz pro Rolle nur einmal verwendet werden.
Sie möchten eine Verkettung von Aufgaben abbilden. Dafür legen Sie für den Datensatz-Typ Aufgabe eine Verknüpfungsart mit der Kardinalität 1:1 und den Rollen Vorherige Aufgabe und Nächste Aufgabe an. Jede Aufgabe kann jetzt sowohl eine Verknüpfung zur vorherigen Aufgabe als auch zur nächsten Aufgabe haben, aber nicht je zwei oder mehr Verknüpfungen zur vorherigen oder nächsten Aufgabe.
1:n
Eine Verknüpfungsart mit der Kardinalität 1:n ist geeignet, um eine übergeordnete Beziehung zu signalisieren.
Mit der Kardinalität 1:n kann ein Ausgangsdatensatz mit beliebig vielen Zieldatensätzen verknüpft werden.
m:1
Eine Verknüpfungsart mit der Kardinalität m:1 ist geeignet, um eindeutige Beziehungen mehrerer Datensätze zu einem einzelnen Datensatz darzustellen.
Mit der Kardinalität m:1 können beliebig viele Ausgangsdatensätze mit einem Zieldatensatz verknüpft werden.
m:n
Eine Verknüpfungsart mit der Kardinalität m:n ist für alle allgemeinen Verknüpfungen geeignet.
Mit der Kardinalität m:n können beliebig viele Ausgangsdatensätze mit beliebig vielen Zieldatensätzen verknüpft werden.
m:n nur eine Rolle
Die Kardinalität m:n nur eine Rolle ist nur dann verfügbar, wenn sich der Ausgangsdatensatz-Typ und der Zieldatensatz-Typ unterscheiden.
Mit der Kardinalität m:n nur eine Rolle können beliebig viele Ausgangsdatensätze mit beliebig vielen Zieldatensätzen verknüpft werden. Der Name der Rolle ist sowohl für den Ausgangsdatensatz-Typ als auch für den Zieldatensatz-Typ gleich.




